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Vitamin D - Wer jetzt mehr braucht

Laut einer Studie des Robert Koch-Instituts sind viele Deutsche nicht ausreichend mit Vitamin D versorgt. Im Winter liegt der Anteil der unzureichend bis mangelhaft versorgten Menschen sogar bei über 80 Prozent.

Vitamin D spielt eine wichtige Rolle im Knochenstoffwechsel. Es fördert die Aufnahme des Knochenminerals Calcium aus dem Darm sowie die Härtung der Knochen. Anhaltender Vitamin-D-Mangel kann zur Erweichung von Knochen führen. Bei Kindern spricht man von Rachitis, bei Erwachsenen von Osteomalazie. Bei älteren Menschen erhöht eine mangelhafte Versorgung mit Vitamin D das Risiko einer Osteoporose.

Der Mensch bildet Vitamin D zu 80 bis 90 Prozent selbst (Eigensynthese). Der Rest kommt über Lebensmittel wie Lachs, Hering, Speisepilze oder Margarine. Das fettlösliche Vitamin entsteht mithilfe von UVB-Strahlung in der Haut. Die UVB-Strahlen haben in Deutschland allerdings nur etwa zwischen März und Oktober die benötigte Intensität. Wer sich in diesen Monaten öfter in der Sonne aufhält, füllt in der Regel seine Speicher auf. Experten gehen davon aus, dass es genügt, in dieser Zeit zwei- bis dreimal in der Woche Gesicht, Hände und Arme unbedeckt und ohne Sonnenschutz der Sonne auszusetzen. Je nach Hauttyp reichen etwa fünf bis fünfzehn Minuten. Bei längeren Aufenthalten in der Sonne gilt es natürlich, Sonnenschutz aufzutragen, um Hautrötungen und Sonnenbrand zu vermeiden.

Den meisten Menschen genügen recht kurze Aufenthalte in der Sonne, um ausreichend Vitamin-D zu speichern, aber es gibt einige Personengruppen, die häufig unterversorgt sind. Dazu gehören:

Ältere Menschen über 65 Jahre, da die Eigensynthese teils beeinträchtigt ist

Chronisch Kranke mit Magen-Darm-, Leber- oder Nierenerkrankungen, da die Aufnahme beziehungsweise Speicherung des Vitamins nicht funktioniert

Pflegebedürftige, die zu selten ins Freie gehen können

Menschen, die sich nur mit bedeckter Haut im Freien aufhalten oder die dauerhaft Sonnenschutzmittel auftragen

Dunkelhäutige Menschen

ZU BEACHTEN: Auch bestimmte Medikamente, etwa zur Behandlung von Krebs (Zytostatika) oder Epilepsie, können den Vitamin-D-Stoffwechsel beeinträchtigen. Ihr Apotheker berät Sie dazu gern.

Wer zu einer der oben genannten Risikogruppen gehört, kann seinen Vitamin-D-Spiegel beim Arzt kontrollieren lassen. Liegt ein Mangel vor, kann der Arzt ein Vitamin-D-Präparat verschreiben. Das Vitamin ist allerdings nur in sehr hoher Dosierung verschreibungspflichtig, daher wird es in der Regel nicht von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen. Daher haben alle Menschen, die gerade in den Wintermonaten ihre Versorgung selber verbessern möchten, die Möglichkeit, in der Apotheke freiverkäufliche Arzneimittel mit Vitamin D zu bekommen. Nutzen Sie dabei die persönliche Beratung in Ihrer Apotheke.

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