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Bitte keine Extrem-Diäten!

Wer nach den ausgiebigen Karnevalstagen die Fastenzeit zum Anlaß nimmt, wieder etwas abzunehmen, sollte seine Ernährung dauerhaft umstellen und auf ausschließlich kurzfristig angelegte Diäten verzichten. Denn eine bleibende Verringerung des Gewichts gelingt nur durch eine langfristige Umstellung des Lebensstils. Ansonsten hält der Gewichtsverlust nicht an und es kommt in der Regel zu dem bekannten „Jojo-Effekt".

Ernährungsexperten raten insbesondere von Extremen ab: Gerade nach Weihnachten, wenn meist schwere, fettreiche Kost auf den Tisch gekommen ist, sollte man keinesfalls eine Radikalkur machen, um schnell wieder abzunehmen. Solche Kuren, wie etwa die Atkins-Diät, bei der nahezu vollständig auf Kohlehydrate verzichtet wird, können sogar schädlich sein, da sie zu Mangelerscheinungen führen oder wichtige Stoffwechselvorgänge ungünstig beeinflussen". Grundsätzlich sollte man nie weniger als 1200 bis 1800 Kilokalorien täglich zu sich nehmen.

Um abzunehmen, ist es jedoch meist unumgänglich, die aufgenommene Kalorienmenge zu verringern. Dabei gibt es keine so genannten „Feinde", also Kalorien durch die man mehr zunimmt als durch andere. Ob wenig Fett- („Low-Fat") oder Kohlenhydrat-Kalorien („Low-Carb"), ob kalorienreduzierte Mischkost – alles kann effektiv sein. Jeder Mensch hat seine persönlichen Vorlieben, und daran kann er sich bei seiner Ernährung orientieren, denn Essen bedeutet auch Lebensqualität. Wichtig dabei, dass der Menü-Plan abwechslungsreich ist und sich im Alltag gut umsetzen lässt, da psychische Faktoren bei der Kontrolle des eigenen Gewichts oft eine erhebliche Rolle spielen können.

Die besten Erfahrungen wurden in Studien mit einer moderat kohlenhydratreduzierten Ernährung gesammelt, die den Blutzuckerspiegel kaum erhöht – auch als LOGI-Methode bekannt. Die Basis bilden kohlenhydratfreies oder -armes Gemüse und Obst. Eiweißlieferanten sind Fisch, Geflügel, Fleisch, Eier und Milchprodukte sowie Nüsse und Hülsenfrüchte. Getreideprodukte, das heißt vor allem Brot und Backwaren aus raffiniertem Mehl, Kartoffeln, Reis, Süßwaren und mit Zucker gesüßte Getränke sollten dabei gemieden oder nur in kleiner Menge aufgenommen werden. Aufgrund des höheren Fettanteils in der Nahrung muss insbesondere auf „wertvolle" Fette geachtet werden. Diese Methode hilft zusätzlich, die Entstehung eines Diabetes mellitus zu verhindern.

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